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Musterhygieneplan corona für berliner schulen

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Am 12. März kündigte US-Präsident Trump (tatsächlich am 11. März 21:00 Uhr Ortszeit) ein 30-tägiges Reiseverbot für Ausländer an, die aus Den Staaten des Schengen-Raums, einschließlich Deutschland, angereist waren, mit Wirkung vom 13. März um 23:59 Uhr. [157] [158] Deutsche Außenpolitiker wurden von dem Reiseverbot überrascht und kritisiert, dass es nicht mit ihnen abgestimmt sei. Sie beklagten, dass das Vereinigte Königreich nicht einbezogen wurde. [159] Obwohl die Nachbarländer bereits Schulen geschlossen hatten, lehnte die deutsche Bildungsministerin Anja Karliczek eine bundesweite Schließung von Schulen ab, sagte aber, dass die Entscheidung im Laufe der Pandemie täglich neu bewertet werden müsse. [160] Die Kultusministerkonferenz debattierte darüber, ob das Virus die bevorstehende Abiturprüfung bedrohen könnte. Deren Leiterin Stefanie Hubig entschied, dass die mündlichen Prüfungen in Rheinland-Pfalz vom 16. bis 25. März planmäßig stattfinden würden. Sie empfahl auch, Klassenfahrten in Risikogebiete abzusagen.

[161] Als der Frühling anhielt, begannen viele andere Länder, die Verteilung in den Schulen zu überdenken. Die kanadische Provinz Québec, die im Mai viele Grundschulen mit strikter Absenz wiedereröffnet hat, hat Herbstpläne angekündigt, die es Kindern ermöglichen, sich in Sechsergruppen frei zu verabscheuen. Jede Gruppe muss 1 Meter von anderen Gruppen von Schülern und 2 Meter von Lehrern entfernt bleiben. Obwohl französische Vorschulkinder im Mai auf ihren eigenen Pausenplätzen sitzend fotografiert wurden, haben die Kindertagesstätten dort nun alle Entweichungsregeln für Kinder unter 5 Jahren aufgegeben. Älteren Schülern wird empfohlen, mindestens 1 Meter von anderen entfernt zu bleiben, während sie sich im Inneren aufhalten. Aber draußen können sie frei mit anderen in ihrer Klasse spielen. Die Niederlande haben kürzlich angekündigt, dass Personen unter 17 Jahren keine Distanz benötigen. Am 13. April veröffentlichte die Deutsche Nationalakademie der Wissenschaften Leopoldina ihre dritte Ad-hoc-Erklärung zur COVID-19-Pandemie in Deutschland. In der Erklärung, die ihre beiden Vorgänger ergänzt, wurden Strategien für eine schrittweise Aufhebung oder Änderung von Maßnahmen gegen die Pandemie unter Berücksichtigung psychologischer, sozialer, rechtlicher, pädagogischer und wirtschaftlicher Aspekte beschrieben. Es wurde empfohlen, die Primar- und Sekundarstufe I des Klassenzimmers so bald wie möglich wieder zu öffnen, wobei Hygiene- und physikalische Entsungsmaßnahmen zu beobachten waren. Die Erklärung enthielt keinen Zeitrahmen für die Umsetzung ihrer Empfehlungen.

[247] Bereits vor der Veröffentlichung der Erklärung sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Empfehlungen des Berichts seien “sehr wichtig” für die politische Entscheidungsfindung in Bezug auf die Pandemie. [248] Andernorts sind die Beamten vorsichtiger. Taiwan, das das Virus weitgehend unterdrückt hat, hielt die Schulen nach einem Fall offen, sagte aber, dass es sie für zwei oder mehr schließen würde, eine Situation, mit der es noch nicht konfrontiert war.

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