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Neues handy laufender Vertrag telekom

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Alle ihre Verträge sind mit All-Net-Flatrates für deutsche Festnetzanschlüsse, SMS innerhalb Deutschlands und bis zu 20 GB mobiler Daten mit LTE-Geschwindigkeit ausgestattet. In den USA wurden vorzeitige Kündigungsentgelte als feste Beträge festgesetzt, die im Laufe der Vereinbarung unverändert blieben. Diese Praxis hat sich geändert, nachdem mehrere Klagen gegen Mobilfunkanbieter angestrengt wurden (Ayyad v Sprint Spectrum L.P 2012; Larson gegen Sprint Nextel Corp 2009) und Gebühren sind nun in der Regel abhängig von der Art des Mobilteils im Rahmen der Vereinbarung (Standard oder Smartphones) und der Länge der verbleibenden Vertragslaufzeit. Der Unterschied zwischen dieser und der englischen oder kanadischen Position besteht darin, dass die Gebühr für vorzeitige Kündigung ohne Bezugnahme auf die monatlichen Zahlungen berechnet wird, die im Rahmen des Mobilfunkvertrags fällig werden. Bei der Berechnung der Gebühr für vorzeitige Kündigung enden somit sehr deutliche Unterschiede zwischen den Rechtsordnungen des Common Law. Die englische Position basiert auf allgemeinen vertragsrechtlichen Grundsätzen und konzentriert sich auf das, was der Anbieter in einer Preis- oder Schadensfallklage hätte zurückerhalten können. Die kanadische Position stellt den Wettbewerb in den Mittelpunkt des Arguments. Hierbei wird es als wichtig erachtet, dass eine Gebühr für eine vorzeitige Kündigung auch bei Verträgen erhoben werden kann, bei denen kein subventioniertes Mobilteil bereitgestellt wurde, da “das Verbot einer Gebühr für vorzeitige Stornierung unter den oben genannten Umständen die Wahlmöglichkeiten der Verbraucher verringern könnte, indem der Anreiz für [Dienstleister] verringert wird, Servicepläne mit Rabatten oder niedrigeren Tarifen als Gegenleistung für Kunden anzubieten, die befristete Verträge unterzeichnen” (Telecom Regulatory Policy 2013 Para. 227).

Insgesamt ist zu berücksichtigen, dass “die Höhe der Gebühr für vorzeitige Stornierungen begrenzt werden sollte, um sicherzustellen, dass sie keine Schaltbarriere darstellt” (ebd.). Einer der Faktoren, die das Verhalten der Verbraucher beeinflussen, ist die Technologie, die oft mit dem Mobilfunkvertrag verbunden ist. Das Mobiltelefon als Kommunikationsmittel hat eine bemerkenswerte Veränderung in Bezug auf die Nutzung der Verbraucher sowie den technologischen Fortschritt erlebt. Mobiltelefone werden häufiger und für verschiedene Zwecke wie mobiles Surfen verwendet (Nielson Company 2013). Eine lange Vertragslaufzeit, wie die 36-Monats-Verträge, die den Markt in Kanada beherrschten, könnte Geräte vor Ablauf der Vertragslaufzeit aufgrund der veralteten Hardware obsolet gemacht haben (Telecom Regulatory Policy 2013 Para 216). Es ist klar, dass die Nutzungsänderung eingetreten ist, als es eine Verschiebung von Feature-Handys (kein Touchscreen) auf Smartphones (Touchscreen und Nutzung von Apps) gab (Nielson Company 2013 S. 9). Die Verbraucher mussten daher ein Gleichgewicht zwischen dem Wunsch, mit der neuesten Technologie (d. h. häufige mwechsel ende Handset) und dem erhöhten Preis der Mobilteile Schritt zu halten, finden.

Vor der Veröffentlichung des ersten iPhones waren die Kosten für Mobiltelefone (z.B. Motorola Razr, Blackberry Pearl) auf ein Allzeittief gefallen (Timetoast 2015). Die Veröffentlichung des ersten iPhones bedeutete, dass die Verbraucher mit einer Erhöhung der Kosten für ihr Mobilteil konfrontiert waren, was sie wahrscheinlich dazu beeinflusst haben dürfte, Verträge mit einer längeren anfänglichen Verpflichtungsperiode abzuschließen, um die Kosten über einen längeren Zeitraum zu verteilen.

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