Mal wieder hat es der Tischfußball in die online Ausgabe einer Deutschen Zeitschrift geschafft. Diesmal wurde auf der Homepage der Zeitschrift “Zeit” ein 2 Seitiger Artikel über das Finale der 1. Tischfußball Bundesliga veröffentlicht.
Einerseits ist es für den Tischfußball generell gut, in den Medien erwähnt zu werden. Andererseits weiß ich nicht so recht, ob ich diesen Artikel gut oder abstoßend finden soll. Es erscheint mir doch teilweise eher so, als würde sich der Autor über unser allerliebstes Hobby lustig machen. Das es anderen ähnlich geht, kann man auch an der Leserkommentaren erkennen
Aber lest doch einfach selbst.
Nun geht es endlich weiter, wir haben ein neues Videotutorial erstellt. Diesmal zum Jet oder auch Snakeshot genannt. Ein großer Dank gilt dabei unserem Gast, Philipp Skandera für seine ausführlichen Erklärungen.
Wir haben auch noch eine Seite mit Tipps zum Jet / Snakeshot.
Frédéric Collignon ist derzeit einer der besten Tischfussballspieler der Welt, wenn nicht sogar der Beste. Auf dem Blog von Tischfussball-online.com gibt es jetzt ein tolles Interview mit dem Belgischen Profi.
Er erzählt u.A. von seinen bisherigen Erfolgen und Niederlagen, von seinen Trainingstischen und seinen Plänen für die Zukunft.
Ganz interessant find ich die Antwort auf die Frage, wie viel Zeit er denn täglich in sein Training steckt:
“Ich spiele in der Regel nur wenn ein Turnier bevorsteht. Ich versuche darauf vorbereitet zu sein. Wenn z.B. die Tornado Worlds bevorstehen, versuche ich einen Monat vorher mindestens 30 Minuten jeden Tag zu spielen. Das ist natürlich nur ein Durchschnittswert, an manchen Tagen spiele ich zwei Stunden mit Freunden und anderen Tagen mache ich eine Pause.”
Also scheint er das mit dem Training eher lässig zu sehen, aber jedem der jetzt denkt, er könne mit 30 minuten am Tag auf sein Niveau kommen, den muss ich leichter enttäuschen. Wenn man beim Tischfussball an einem Punkt angekommen ist, an dem man fast jede mögliche Technik perfekt beherrscht, gilt es natürlich nur noch dieses Niveau zu halten und dafür reichen einem so talentierten Spieler sicherlich diese 30 Minuten.
Steht man allerdings am Anfang und möchte seine Technik noch perfektionieren, so ist doch ein etwas höheres Trainingspensum angebracht. Ich möchte an dieser Stelle nur an Oktay Mann erinnern, welcher schrieb, dass er in Anfangszeiten nicht selten 6 Stunden am Tag trainierte.
Weiterhin gibt Collignon in dem Interview aber auch sehr interessante Tipps für die Defensive auf der 5.
Es gibt mehrere Verteidigungsmöglichkeiten und Du musst die Richtige gegen den richtigen Gegner anwenden. Zunächst musst Du Deinen Gegner kennen, es ist viel einfacher wenn Du ihn kennst, dann weisst Du was Du zu tun hast.
Wie er das ganze beschreibt klingt es natürlich extrem einfach. Doch sind das brauchbare Tipps die man sich für das nächste Turnier zu Herzen nehmen sollte. Denn oftmals ist doch nicht nur die Technik eines Spielers entscheidend sondern vor allem seine Mentale Stärke und die Fähigkeit den Gegner zu lesen.
Wer das ganze Interview lesen möchte, kann dies Hier tun.